Didaktisch eignet sich Die Unterrichtseinheit besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht sowie für Politik und Gesellschaftslehre an Fachoberschulen, Berufsfachschulen und Beruflichen Gymnasien. Das Material orientiert sich an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung und verbindet Wissensvermittlung mit Wertebildung und Handlungskompetenz. Methodisch bietet die Toolbox eine große Vielfalt an Zugängen. Die Lernenden analysieren Fotografien zu Klimafolgen und entwickeln eigene Deutungen und Perspektiven. Karikaturen und Gedichte fördern emotionale und kreative Zugänge zum Thema Klimawandel und regen zur Diskussion über Verantwortung und Lebensstil an. Mit der Positionierungsmethode reflektieren die Lernenden persönliche Einstellungen zu Konsum, Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit. Besonders handlungsorientiert sind die Gruppenarbeiten zur globalen Klimagerechtigkeit, bei denen Lösungsansätze für die Bereiche Energie, Landwirtschaft und Verkehr entwickelt werden. Kreative Schreibaufgaben wie die „Anti Schöpfungserzählung“ oder Briefe an Klimaaktivistinnen fördern die Verbindung von religiösen Fragen mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Darüber hinaus entwickeln die Lernenden Aktionstage, Erklärvideos, Fotostrecken oder Zukunftsvisionen für das Jahr 2030 und setzen sich aktiv mit nachhaltigem Handeln auseinander. Die Materialien fördern Perspektivwechsel, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein und eignen sich hervorragend für projektorientierten und fächerübergreifenden Unterricht. Besonders wertvoll ist die Verbindung von globalem Lernen, spirituellen Impulsen und konkreten Handlungsmöglichkeiten im schulischen Alltag.
Der Einstieg gelingt über eine Bildanalyse zu Folgeschäden der Klimaerwärmung im globalen Süden. Impulsfragen ermöglichen einen Austausch im Plenum. Eine weitere Möglichkeit zum Einstieg wird über einen zweiten Bilderzyklus mit weniger negativen Aufnahmen angeboten. Hier wird dem Aspekt der Zerstörung ein Bild der Hoffnung für die Zukunft gegenüber gestellt. Ein dritter Einstieg ist über eine Karikatur möglich.
In einem ersten Schritt wird über ein Gedicht sowohl Angst als auch Hoffnung im Bezug auf die Zukunft der Erde nachempfunden. Der nachfolgende Schritt reflektiert die eigene Einstellung über Zitate zum Klimaschutz. Dazu positionieren sich die Lernenden zu jedem vorgelesen Zitat entsprechend im Klassenraum.
Der nächste Schritt besteht in der Videoanalyse, das Video "Die Rechnung bitte". Drei Freunde sitzen zusammen am Tisch und Berichten von ihrem Leben. Zwei wetteifern mit ihrem Konsum, während der Dritte sich umweltgerecht verhält. Er erträgt den Spott seiner Freunde. Am Ende bringt der Kellner aus einem Land des globalen Südens die Rechnung. Wer zahlt? Dieses Kurzvideo stellt humoristisch einen nicht tragbaren Zustand der weltweiten Ungerechtigkeit vor. Gerade die kognitive Dissonanz über den dargestellten sozialen Konsumzwang und die Pointe machen dieses Video zum hervorragenden Unterrichtsmedium.
Der nachfolgende Schritt untersucht die Klimaentwicklung von 1860 bis 2010 anhand eines Klimadiagramms über blaue und rote Striche für jedes Jahr. In einer Grafik zeigen Barometer die Entwicklung der globalen Erwärmung und Folgen zu bestimmten Gradzahlen auf. Über Impulsfragen werden diese Entwicklungen im Plenum erarbeitet. Der nächste Schritt besteht in der Videoanalyse, das Video "Die Rechnung bitte". Drei Freunde sitzen zusammen am Tisch und Berichten von ihrem Leben. Zwei wetteifern mit ihrem Konsum, während der Dritte sich umweltgerecht verhält. Er erträgt den Spott seiner Freunde. Am Ende bringt der Kellner aus einem Land des globalen Südens die Rechnung. Wer zahlt? Dieses Kurzvideo stellt humoristisch einen nicht tragbaren Zustand der weltweiten Ungerechtigkeit vor.
Gerade die kognitive Dissonanz über den dargestellten sozialen Konsumzwang und die Pointe machen dieses Video zum hervorragenden Unterrichtsmedium.
Der nachfolgende Schritt untersucht die Klimaentwicklung von 1860 bis 2010 anhand eines klimadiagramms über blaue und rote Striche für jedes Jahr. In einer Grafik zeigen Barometer die Entwicklung der globalen Erwärmung und Folgen zu bestimmten Gradzahlen auf. Über Impulsfragen werden diese Entwicklungen im Plenum erarbeitet.
Im anschließenden Schritt ist eine Gruppenarbeit zur globalen Klimagerechtigkeit enthalten. Als Material ist hier die Broschüre von Misereor angegeben, die über einen Link in Material erreicht werden kann. Dort sind auf 28 Seiten verschiedene Phänomene des Klimawandels mit Bildmaterial und Texten dargestellt. Diese können als Gruppenarbeit vergeben werden. Impulsfragen in dem hier vorgestellten Material leiten die Gruppenarbeit und Auswertung der Inhalte an. Dies kann je nach Lerngruppe auch über eine freie Webrecherche erfolgen.
An diesem Punkt endet ständig ausgearbeitete Lernmaterial. Weitere Anregungen mit Texten und zum Teil auch mit Fragestellungen schließen sich an. Dieser Teil ist als Baukasten gedacht. Aus ihm können weitere Projektideen entwickelt und angepasst werden.