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Hubertus Holschbach | ru-digitalGreta Thunberg

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Greta Thunberg

Greta Thunbergs Appell an die Welt

Veröffentlichung:1.1.2022

Die damals 15-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sprach auf der Weltklimakonferenz im polnischen Katowice (2018) und verurteilte die globale Untätigkeit angesichts des katastrophalen Klimawandels. Der Text befindet sich auf Seite 8 der Veröffentlichung "Klimakrise und Gerechtigkeit".

Die Materialsammlung „Klimakrise und Gerechtigkeit“ beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels und verbindet ökologische, soziale und religiöse Fragestellungen miteinander. Im Mittelpunkt stehen globale Gerechtigkeit, Schöpfungsverantwortung und die Frage, wie Menschen auf die Herausforderungen der Klimakrise reagieren können. Das Medium enthält Fotos, Karten, Karikaturen, Sachtexte, kirchliche Dokumente, Arbeitsaufträge und Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit von MISEREOR. Thematisiert werden unter anderem die Fridays for Future Bewegung, Greta Thunbergs Klimaproteste, die Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus, weltweite Folgen der Erderwärmung sowie konkrete Hilfsprojekte in besonders betroffenen Regionen. Die Materialien richten sich vor allem an die Sekundarstufe II, können jedoch in Auswahl auch in der Sekundarstufe I eingesetzt werden.

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Didaktisch bietet das Medium vielfältige Möglichkeiten für einen kompetenzorientierten und lebensweltbezogenen Religionsunterricht. Die Lernenden setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander und reflektieren dabei ethische, politische und religiöse Perspektiven. Besonders geeignet sind die Materialien für Unterrichtsgespräche, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Präsentationen und Diskussionen. Die Bildmaterialien und Karikaturen eröffnen motivierende Einstiege und fördern die Wahrnehmungs und Deutungskompetenz der Lernenden. Texte von Greta Thunberg sowie Auszüge aus Laudato si ermöglichen eine kritische Analyse unterschiedlicher Positionen zum Klimawandel und verdeutlichen Gemeinsamkeiten zwischen gesellschaftlichem Engagement und christlicher Schöpfungsverantwortung. Karten und Projektbeispiele fördern Globales Lernen und sensibilisieren für weltweite soziale Ungleichheiten. Die Arbeitsaufträge regen zur Urteilsbildung, Perspektivübernahme und persönlichen Stellungnahme an. Gleichzeitig unterstützt das Material die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Besonders gewinnbringend ist eine fächerverbindende Zusammenarbeit mit Geographie, Politik oder Sozialwissenschaften. Die Materialien eignen sich zudem für Projektarbeit, Debatten, kreative Schreibaufgaben sowie für die Reflexion des eigenen Lebensstils und Konsumverhaltens.

F1: Foto einer Fridays for Future Demonstration

Die Lernenden beschreiben das Bild und erkennen den Zusammenhang zur Fridays for Future Bewegung. Im Unterricht sprechen sie über Jugendproteste, Klimaschutz und gesellschaftliches Engagement. Das Foto dient als motivierender Einstieg und knüpft an die Lebenswelt der Lernenden an.

M1: Greta Thunbergs Appell an die Welt

Die Lernenden lesen Greta Thunbergs Rede von der Weltklimakonferenz 2018 und arbeiten zentrale Aussagen heraus. Im Unterricht diskutieren sie Klimagerechtigkeit, Verantwortung der Industrieländer und Forderungen nach gesellschaftlichem Wandel. Dabei werden Urteilskompetenz und Argumentationsfähigkeit gefördert.

A1: Arbeitsaufträge zu F1 und M1

Die Lernenden fassen die Kernaussagen zusammen und nehmen persönlich Stellung zu Greta Thunbergs Forderungen. Im Unterricht werden Diskussionen und Reflexionsgespräche durchgeführt.

F2a und F2b: Papst Franziskus und Greta Thunberg

Die Lernenden betrachten die Bilder und formulieren Vermutungen zur Botschaft der dargestellten Begegnung. Im Unterricht wird die Verbindung zwischen kirchlichem Engagement und Klimabewegung thematisiert.

M2: Auszüge aus der Enzyklika Laudato si

Die Lernenden analysieren Aussagen von Papst Franziskus zu Klimawandel, Umweltzerstörung und Verantwortung für die Schöpfung. Im Unterricht vergleichen sie die Positionen der katholischen Kirche mit den Forderungen von Greta Thunberg.

A2: Arbeitsaufträge zu F2 und M2

Die Lernenden interpretieren den Titel „gemeinsames Haus“ und vergleichen die Aussagen der Enzyklika mit Greta Thunbergs Rede. Im Unterricht entstehen Gespräche über Verantwortung, Gerechtigkeit und christliche Ethik.

F3: Karikatur „Die knappe Ressource Wasser“

Die Lernenden beschreiben und deuten die Karikatur. Im Unterricht reflektieren sie die ungleiche Verteilung von Ressourcen und die Folgen von Wasserknappheit.

M3: Der Klimawandel als globale Ungerechtigkeit

Die Lernenden setzen sich mit den Folgen des Klimawandels auseinander. Im Unterricht analysieren sie Zusammenhänge zwischen Armut, Hunger, Flucht und Umweltzerstörung und diskutieren verschiedene Formen von Gerechtigkeit.

A3: Arbeitsaufträge zu F3 und M3

Die Lernenden definieren Gerechtigkeit und erläutern, warum besonders arme Menschen von der Klimakrise betroffen sind. Im Unterricht werden christliche Motive von Hilfsorganisationen wie MISEREOR oder Caritas thematisiert.

F4a: Karte zu den Folgen einer Erderwärmung über zwei Grad

Die Lernenden untersuchen die weltweiten Folgen des Klimawandels auf verschiedenen Kontinenten. Im Unterricht analysieren sie ökologische Veränderungen und globale Zusammenhänge.

M4a: Klimaschutz und Armutsbekämpfung gehören zusammen

Die Lernenden lesen einen Sachtext über die Verbindung von Klimaschutz und Entwicklungspolitik. Im Unterricht diskutieren sie die Verantwortung reicher Länder und Möglichkeiten internationaler Zusammenarbeit.

A4a: Arbeitsaufträge zu F4a und M4a

Die Lernenden analysieren die Folgen der Erderwärmung und nehmen Stellung zur Frage, warum Klimaschutz und Armutsbekämpfung zusammengehören. Im Unterricht werden Diskussionen und Präsentationen durchgeführt.

F4b: Karte „Wie MISEREOR in Projekten auf den Klimawandel reagiert“

Die Lernenden lernen internationale Projekte kennen, die Menschen bei der Anpassung an die Klimakrise unterstützen. Im Unterricht sprechen sie über Solidarität und Entwicklungszusammenarbeit.

M4b: Philippinen – Überleben trotz Klimawandel

Die Lernenden beschäftigen sich mit einem konkreten Beispiel aus den Philippinen. Im Unterricht analysieren sie die Folgen von Taifunen, den Schutz von Mangrovenwäldern und gemeinschaftliche Hilfe durch Entwicklungsprojekte.

A4b: Arbeitsaufträge zu F4b und M4b

Die Lernenden reflektieren Maßnahmen zum Küstenschutz und diskutieren Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung. Im Unterricht werden Perspektivübernahme und Problemlösung gefördert.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.2 Darf man alles, was man kann? Fortschritt und menschliche Zukunft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Text

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8.4.2022

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